Knieschmerzen (Runner’s Knee)

Das "Runners Knee" tritt bei vielen Läufern aufKnieschmerzen sind ein häufiges Leiden von Ausdauersportlern.

Beim Laufen ist das Kniegelenk bei jedem Schritt bis zu 300 Kilogramm Belastungsgewicht ausgesetzt.1 Bei großen Distanzen, oder ungewöhnlichen Belastungen sind die Kniegelenke daher anfällig für Verletzungen. Das Kniegelenk funktioniert dank einem komplexen Zusammenspiel aus Bändern, Menisken, Kniescheibe, Knochen und Sehnen, dementsprechend viele Möglichkeiten für schmerzhafte Verletzungen ergeben sich daraus. Die häufigste Verletzung ist das sogenannte Runner‘s Knee (Iliotibialband-Syndrom)

Symptome:

Üblicherweise klagen Betroffene über Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks, die sich zuerst beim Laufen und in weiterer Folge auch beim Gehen bemerkbar machen.2

Ursache:

Ist die Rumpfmuskulatur unterentwickelt, oder einseitig schwächer ausgebildet, kann das Becken auf einer Seite absinken, wodurch die Belastung auf dieser Seite stärker auf das Kniegelenk einwirkt.3

Behandlung:

Halten die Schmerzen länger an, oder treten auch bei alltäglichen Bewegungen auf, ist ein Besuch beim Arzt angebracht.

Ratsam ist es auch, das Training einzustellen wenn nachhaltige Schmerzen auftreten. In einigen Fällen berichten Sportler, dass durch eine Stabilisierung mittels Tape oder Kniebandagen das Gelenk erfolgreich entlastet werden konnte und sie dadurch schmerzfrei trainieren konnten.

Vorbeugung:

Trainiere deine Rumpf und Hüftmuskulatur, dadurch wird dein Körper stabilisiert. Achte beim Laufen auf eine stabile Körperhaltung und darauf, dass die Kniegelenke nicht nach außen gedreht sind.

Quellenverweise:
¹ Sascha Wingenfeld, Das runtastic Laufbuch, München 2015, S. 141.
² Der Tagesspiegel, Wunderwerk mit Haken, 20.9.2005, [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/wunderwerk-mit-haken/643544.html], eingesehen am 5.9.2015.
³ Michael Boyle, Fortschritte im functional Training, München 2012, S. 53.


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